Brandungsangeln Allgemein:

Auf der Insel Fehmarn, mit seinen 78 Kilometer Küstenlinie, ist das Angeln fast überall möglich. Als Erlaubnis zum Fischen genügt in Schleswig - Holstein ein gültiger Fischereischein. Wenn Sie den nicht haben und nicht in Schleswig-Holstein wohnen, dann können Sie sich für maximal 40 Tage einen

Urlauber - Fischereischein ausstellen lassen, für € 18,- in der Stadtverwaltung von Burg,
Am Markt 1,23769Burg/Fehmarn, Tel. :04371/506-0

Zum Brandungsangeln braucht man Ruten von 3,9- 4,2 Meter Länge und mit einem Wurfgewicht von 100 - 200 Gramm.
Um den Brandungsruten einen guten Stand zu geben, werden einzelne Rutenständer mit einer Länge von 1,2 Meter im Fachhandel angeboten. Noch besser eignet sich ein Dreibein. Hierbei stehen die Ruten genau nebeneinander und sind dadurch sehr gut zu beobachten. Um die Rutenspitzen in der Dämmerung und Nacht gut beobachten zu können, werden Knicklichter mit entsprechender Halterung an der Rutenspitze befestigt. Diese können beim Auswurf und beim Einholen an der Rutenspitze bleiben.
Bei der Auswahl der Schnur gibt es mehrere Möglichkeiten :
1. Taperline eine Keulenschnur die sich von 0,28mm - 0,58 mm verjüngt. Die 0,58 mm sind dabei 20 Meter lang und dienen als Schlagschnur .
2. Eine 0,35 mm starke monofile weiche Schnur und davor eine 0,60 mm Schlagschnur. Diese beiden Schnüre werden mit einem Blutknoten verbunden.
3. Von einigen Anglern werden schon geflochtene Schnüre verwendet. Das erspart die Schlagschnur .
Bei den Vorfächern gibt es genau solche Unterschiede.
1. Vorfächer mit Drathseitenarm, für kurze Entfernungen geeignet.
2. Vorfächer wobei die Mundschnur an die Vorfachschnur geknotet ist.
3. Weitwurfvorfacher: Diese sind mit Weitwurfclip und Impact Shield ausgestattet um die Wattwürmer über große Distanz sicher und heil zu befördern.
Auch bei dem Blei gibt es eine große Auswahl :
Birnenblei für ruhiges Wetter.
Torpedoblei für ruhiges Wetter und weite Würfe.
Noppenblei für starken Wind und Seitenströmung.
Krallenblei für stürmisches Wetter.
Bei den Bleigewichten muß jeder für sich allein entscheiden. Um auf Wurfweite zu kommen, sind in der Regel 150 Gramm ein gutes Mittelmaß.
Zum weiteren nützlichen Zubehör gehören: Wurmnadel, Kopflampe, Petroleum- oder Akkulampe, Anglerschirm, Vorfachtasche usw.

Zubehör am Brandungsvorfach:

Als Brandungsvorfach wird ein System aus Perlen, Seitenarmen, Köderhaltern und Haken bezeichnet. Auch das englische Wort "Rig.' wird hierfür verwendet. Dabei handelt es sich beim Vorfach jedoch nur um das Kernstück, nämlich dem Schnurstück aus 0,60 bis 0,80 mm Monofil mit ein bis zwei Abzweigern die man Mundschnur nennt. Fast alle Meeresvorfächer werden mit einem festen Blei gefischt. Wenn der Fisch den Wurm nimmt, soll er sich selbst haken. Dabei wird zwischen verschiedenen Typen von Montagen unterschieden.
Oberer Haken bedeutet, daß der Abzweiger für die Mundschnur 60 bis 80 cm vom Blei entfernt ist. Der Haken hängt vor dem Gewicht.
Nachläufer zweigen 5 bis 10 Zentimeter vor dem Blei ab. Der Haken liegt hinter den Blei am Grund .
In den letzten Jahren haben sich Köderhalter (Clips) immer mehr durchgesetzt . Sie machen Vorfächer windschnittiger, verhindern den vorzeitigen Verlust der Wattwünner beim Wurf und Beugen ein Verheddern der Mundschnüre vor. Erst beim auftreffen auf die Wasseroberfläche lösen sich die Haken aus den Clips. Man unterscheidet zwischen Relay Clip, Impact Shield und Alpha Bait Clips.

Relay Clip: Der Pionier unter den Einhangern. Ein einfacher Kunststoffhaken, in den die Mundschnur eingehangt wird. Einfach zu montieren, egal ob mit dem Haken nach unten oder nach oben.

Impact Shield : Der "überdachte" Relay Clip. Ein Kunststsoffhütchen über dem Einhängehaken bietet zusätzlichen Schutz vor dem verfrilhten Auslösen und dient als Windabweiser.

Alpha Bait Clip: Wer die etwas komplizierte Montage bewältigt hat, wird mit einer hohen Auslösesicherheit und einer idealen Vorfachspannung belohnt. Dieser Clip läßt sich aber nur mit dem Haken nach unten montieren.

Perlen:

Grundregel Nummer eins: Bei klaren Wasser ist weniger oft mehr. Zwei Millimeter Leuchtperlen vor dem Haken oder perlenfreie Vorfächer reichen aus, um hungrige Fische an den Haken zu locken. Große Perlen schrecken bei klaren Wasser ab. Bei trüben Wasser hingegen kann die Perlengröße ruhig auffünfbis zehn Millimeter ansteigen. Lill Corkys sind dabei spezielle, grell bunte Auftriebsperlen. Auch auf den Mond mit seiner Helligkeit sollte geachtet werden. Selbstleuchtende Perlen in hellen Mondnächten sind für ein Schneiderangeln aller Anfang, lieber auf dunklere Farben wechseln und der Erfolg wird sich rasch einstellen. In dunklen Nachten hingegen bringen selbstleuchtende Perlen den größten Erfolg.

Ansitzangeln:

Ein natürlicher Köder wird am Grundblei oder an der Pose ausgeworfen und Sie warten, bis ein Fisch beißt. Dabei wird die Rute auf einem Rutenhalter abgelegt. Den Biss erkennen Sie am deutlichen Ausschlagen der Rutenspitze. Nachts kleben Sie ein Knicklicht an die Spitze. Gerät: Grund- oder Brandungsrute, 3,60 bis 4,20 Meter, Wurfgewicht 80 bis 150 Gramm: Stationärrolle mit 200 Metern 0,35er Schnur; Grundbleie mit 80 bis 150 Gramm, Karabiner-Wirbel, fertig gebundene Brandungs-Vorfächer.
Montage: Wirbel am Schnur-Ende anknoten, Vorfach und Blei einhängen: Köder. Wattwurm, Seeringelwurm. Tauwurm: Zubehör: Rutenhalter, Taschenlampe, Lappen. Wattwurmnadel; Zielfische: Dorsch, Butt, Aal.

Spinnfischen:

Zum Spinnfischen ziehen Sie am besten eine Wathose an. Dann können Sie Steine und Krautfelder in Ufernähe hinter sich lassen. Ein Blinker oder Küstenwrobbler wird weit ausgeworfen und zügig wieder eingekurbelt. Damit imitiert man einen flüchtenden Kleinfisch.
Gerät: Spinnrute, 2,70 bis 2,5 m lang. 20 bis 40 gr. Wurfgewicht; mittlere Stationärrolle mit 150 m 0,25er Schnur, Karabiner-Wirbel, Kunstköder.
Montage: Karabiner-Wirbel am Schnurende anknoten und Köder einhängen. Köder: 10 bis 30 gramm schwerer Blinker und Küstenwobbler.
Zubehör: Wathose, Watkescher.
Zielfische: Meerforellen, Dorsch, Hornhecht

Angeln vom Kutter/Boot

Eine Seefahrt, die ist lustig! Und dabei spielt es keine Rolle, ob Sie lieber vom großen Angelkutter oder vom kleinen Sportboot aus angeln möchten. Obwohl sie an Bord eines Kutters sehr wahrscheinlich mehr Platz haben und auch ruhiger stehen/sitzen.
Das Dorschangeln von einem Angelkutter aus ist ein echtes Abenteuer. Sie sollten in Ihrem Urlaub unbedingt einen Tag auf hoher See bei den Dorschen verbringen. Mit Pilkern, das sind Kunstköder aus Blei, werden die Dorsche gefangen. Wenn Sie mit einem BeifängerVorfach angeln, können Sie sogar mehrere Dorsche auf einmal erbeuten! Sie werfen den Pilker aus, lassen ihn absinken und führen ihn am Grund mit gefühlvollem Heben und Senken der Rutenspitze.
Gerät: Pilkrute, 2,40 bis 3,30 Meter lang, 80 bis 150 Gramm Wurfgewicht; große Stationärrolle mit 150 Metern 0,40er Schnur; Karabiner-Wirbel.
Montage: Wirbel am Schnurende anknoten, Pilker einhängen; falls gewünscht, das Beifänger-Vorfach einhängen und am Ende den Pilker.
Köder: Pilker mit 70 bis 150 Gramm Gewicht, fertig gebundene Beifänger-Vörfächer.
Zubehör: Fischtöter, Lappen, im Sommer eine Kühlbox, Filetiermesser
Zielfisch: Dorsch.

Bitte tun Sie der Natur den kleinen Gefallen.
Werfen Sie Ihre Abfälle in eine Tonne, oder nehmen Sie sie mit!



Alle Informationen stammen von http://www.angelsport-fehmarn.de.

Bitte besuchen Sie auch diese Seite. Sie hält weiterhin gute Informationen für Angler parat.

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Reisecenter Fehmarn
2007/01/09
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