Der Bahnhaof in Burg

Der Bahnhof in Burg auf Fehmarn

 

Am 1. Mai 1904 war es soweit, 160 Männer nahmen an drei Baustellen in Fehmarnsund, Lemkendorf und Burg auf Fehmarn die Arbeit auf. Durch eine öffentliche Ausschreibung erhielt die Firma Habermann & Guckers für 442.000 Reichsmark den Zuschlag zum Bau der Fehmarn Inselbahn. Zwei weitere Angebote in der Höhe von 379.000 und 688.00 Reichsmark wurden nicht angenommen. Da es auf Fehmarn keinerlei Facharbeiter gab, wurde eine Anzeige im "Fehmarnschen Wochenblatt" gedruckt und dadurch landwirtschaftliche Arbeiter aus unserer Region gewonnen.

 

Bauarbeiter

Die Bauarbeiter der ersten Stunde

 

Die Bauernknechte die damals 12, in der Erntezeit sogar 16 Stunden, arbeiten mussten empfanden den neuen Beruf mit seinen freien Sonntagen und einer geregelten Arbeitszeit sicherlich als "Himmel auf Erden". Damals war es durchaus üblich die Knechte mit einer "Deputat-Zahlung" zu entlohnen. Das bedeutet, es wurde nur wenig Geld ausgezahlt und der Begünstigte erhielt gewisse Güter für den täglichen Bedarf.  Durch die neuen Arbeitsverhältnisse bekamen sie Sozialrente, Krankenversicherung und ein kalkulierbares Einkommen, welches natürlich bei den Bauern auf Fehmarn für sehr viel Unruhe sorgte. Die Bezahlung erfolgte übrigens nicht wie heute üblich monatlich, sondern wöchentlich am Sonnabend Nachmittag.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung von Karl Wilhelm Klahn

Auszüge dem Buch: Fehmarn, eine Bauerninsel als Trittstein zur Welt

Buch

Erschienen im Wachholtz Verlag

Bilder: Reisecenter-Fehmarn.de & Karl-Wilhelm Klahn

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Reisecenter Fehmarn
2011/02/07
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