Unter den beim Untergang der Niobe gebliebenen Besatzungsmitgliedern be­fanden sich auch 6 Sanitätsoffiziersanwärter, die bereits bei der Ernst Moritz Arndt-Universität zu Greifswald immatrikuliert waren. Die Universität gedachte ihrer durch einen Gedenkstein, der im Vestibül aufgestellt wurde.

Eine sozialistische Universitätsleitung entfernte diesen Stein zu DDR-Zeiten. Pfarrer Dallmann in Greifswald-Wieck rettete ihn aus der Vergessenheit und stellte ihn auf "seinem" Kirchhof in Wieck in aller Stille auf. Die Organistin, Frau Johannes, nahm sich seiner Pflege an.

Die Wende im Jahre 1990 machte es möglich, durch private Initiative - aber mit Genehmigung des Rektors - den denkwür­digen Stein an alter Stelle in der Uni wieder aufzustellen.

Die Crew 32 und die Hinterbliebenen danken ihnen für diese edle Tat.

Die Inschrift lautet:

 

BEIM UNTERGANG DES SCHULSCHIFFES NIOBE AM 26. JULI 1932 LIESSEN IN TREUER PFLICHTERFÜLLUNG DIE AN DER ERNST MORITZ ARNDT UNIVERSITÄT IMMATRIKULIERTEN MARINE SANITÄTS OFFIZIERSANWÄRTER IHR LEBEN:

JOBST VON ALBEDYHLL AUS POTSDAM, HANS BRUNK AUS HEMMINGEN, GEORG GUTJAHR AUS BERLIN, WILHELM KRUSE AUS FLENSBURG, HEINZ RENNER AUS LÜBECK, GUENTHER TEICHMANN AUS WELLERSEN.


EHRE IHREM ANDENKEN.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Karl-Wilhelm Klahn

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