Ein auf 3200 Jahre datierter Schädelfund mit Baumboot im Urmodder des Burger „Mullergrabens“, dem einstigen schiffbaren Wasserlauf des „Seegens“ von westlich des heutigen Hafens Burgstaaken bis zu einem größeren Gewässer nordwestlich der heutigen St. Nikolai-Kirche, bezeugt eine vorzeitliche Nutzung als Binnenhafen und die Stadt Burg ihre Entstehung als Ansiedlung von Seeleuten, Handwerkern, Händlern und Tavernen im Schutze einer um 870 errichteten Schutzburg. 


St. Nikolai Kirche

Auf dem Burger "Großparkplatz West"lag einstmal der Burder Stadthafen. Foto

hier 1913 mit dem neuen Pastorat. (Orientierung bei Google Maps)

 

Dieser kleine Hafen hatte durch einen sechs Meter breiten Wasserlauf eine Anbindung zum Burger Binnensee und von hier durch die westlichen Nehrungszungen des heutigen Südstrands und dem „Wulfner Hals“ Zugang zur offenen Ostsee.
Diese schmale, oft versandete Ein- und Ausfahrrinne nennt sich in den ältesten dänischen Landkarten „Hundegatt“ (schmale Rinne wie Kattegatt), die Stadt „Castro“ oder Borchhaeby.

 

alte Stadthafen

Situationsplan des Burger Binnensees und der Hafenplätze der Stadt Burg a. F.

 

1357: Dänenkönig Waldemar IV. zerstört in einem Krieg gegen den Holstengrafen Johann die Rundburg aus Erde, Holzbohlen und Feldsteinen und blockierte die Bollwerke des Binnenhafens durch versenkte Boote. Beim E.-Werk-Bau wurde 1956 ein fester Weg aus Rundsteinen freigelegt. Das Gewässer am Rande der Mühlenstraße hieß bis zur Trockenlegung 1886 „Bollwerkssoll“ und der „Schulsteig“ war bis dahin ein offener Entwässerunggsgraben.

 

Bau der Turnhalle

Beim Bau der fensterlosen Turnhalle 2006 wurde zum Norden eine Kaimauer freigelegt.

( Orientierung bei Google Maps ) Pers.: Links Heino Kühl, rechts Herren des Denkmal-

amtes aus Schleswig.

 

1390: Durch Sturmfluten versandeten „Hundegatt“ und der Stadthafen endgültig. Der von der „Hanse“ dringend benötigte fehmarnsche Weizen und Roggen wurde jetzt „geböötert“, d.h. durch kleine Boote von den Lagerhäusern auf der Tiefe, der “Deep“, zu den auf Reede liegenden Kraweels und Koggen gerudert oder gesegelt. Hierbei wurde Getreide in Säcken, - Fisch, Fleisch und gesalzene Butter in Holztonnen zu den Großschiffen transportiert und hier mit „Lastbäumen“ an Bord gehievt, bzw. für Fehmarn ankommendes Bauholz, Salz, Lübsches Bier oder Gebrauchsgüter, mit der „Jakobsleiter“ und Tauen auf die kleinen Boote umgeladen. Diese Landzunge Burgtiefe mit 13 Hektar Größe gehörte bis zum Kauf durch die Stadt Burg 1901 (Bundies) zur Dorfschaft Sahrensdorf, welche die alleinige Nutznießung von Fischerei, Sandabfuhr, Seegrasnutzung und das Weiderecht nach uralten dänischen Königsprivilegien besaß, ab 1579 mit Gottorf-Schauenburgischen Rechten bestätigt.

 

Karte von 1648

Karte "Grundriss der Stadt Borg" von 1648 von Johannes Meyer aus Husum

 

Diese Vorrechte für die Dorfschaft Sahrensdorf und der ihr zugehörigen Siedlung „Nye Deep“ stammen aus der Zeit der Schloss-Glambek-Versorgung und endeten mit dem Verkauf der Halbinsel 1901 und dem Sahrensdorfer Binnensee 1902, je 5000 RM, an Burg. Die Zu- und Abfuhr erfolgte mit Pferd und Wagen durch den Binnensee, bei Flachwasser noch erkennbar! Die feste Brücke zwischen dem Burger und Sahrendorfer Binnensee entstand 1903/04.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Karl Wilhelm Klahn

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