1000 Jahre Megalither Kultur auf Fehmarn
Kultstätte der Hünengrableute in den Niederungen nordöstlich der Wulfner Berge
Die Kartierung einer archäologischen Landesaufnahme von 1960 belegt die einstige Massierung von megalithischen Siedlungen auf Fehmarn im Bereich beherrschender Höhen am Meere. Abfallendes Gelände ist bevorzugtes Siedlungsland. Der fruchtbare Inselosten wird erstes Pflugland und Luftaufnahmen erkennen noch "Streifenfelder" einstiger Brandrodung.
Auf der eiszeitlichen Geröll Aufschüttung des Wulfener Berges mit 19 Meter Höhe und weitem Ausblick in die Lübecker Bucht, lagen bis zu Beginn des 1941 begonnenen Kies Abbaues für die geplante Vogelfluglinie noch Reste eines größeren Gräberfeldes mit fünf Langbetten und elf Dolmen von 300 Meter Länge, sowie in der Niederung des Randes zum Burger Binnensee eine megalithische Kultstätte, die bis zum Jahre 1876 nahezu unangetastet blieb. 
Der Burger Propst Christian Rohde hat 1711 erste Untersuchungen dieser vorzeitlichen fehmarnschen Gräber angestellt und fand 1717 den Zugang zu einem unberührten 120MeterLangbett. Der Ökonomierat Friedrich Wilhelm Otte weiß 1796 in der "Ökonomischstatistischen Beschreibung der Insel Fehmern" von annähernd 300 "Steinaltergräber" zu berichten, und 1832 sind es nach einer "Historischstatischen Darstellung" von Dr. Georg Hansen immerhin noch 190 GroßsteinMonumente, ohne die vielen unentdeckten in den entlegenen fehmarnschen Feldmarken. Das Baumaterial für die schwergewichtigen Mausoleen hatten die skandinavischen Eisgletscher massenhaft in Form riesiger Findlinge in den verschiedensten Farben, Formen, Härten und Größen auf dem Gebiet der fehmarnschen Grundmoräne zur Auswahl hinterlassen.
Fotos und Text mit freundlicher Genehmigung von Karl Wilhelm Klahn
Kartenansicht von Megalithgräber:
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Wissenswertes über Fehmarn
- Neben Wassersport gibt es auf der Insel unter anderem einen Wakepark und Minigolfanlagen.
- Während der deutschen Teilung war Marienleuchte der nordöstlichste Punkt der Bundesrepublik.
- Auf den Deichwegen lässt sich die Insel bei langen Küstenwanderungen zu Fuß erkunden.
- Seit 2003 bilden alle Orte der Insel gemeinsam die Stadt Fehmarn.
- Wegen der freien Sicht über das Meer sind die Sonnenuntergänge an der Westküste besonders beliebt.
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